Jahresempfang der Jenaer CDU mit Bundesministerin Julia Klöckner

Die CDU-Jena begrüßte rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik zum traditionellen Jahresempfang. Guntram Wothly machte in der Eröffnungsrede deutlich, dass es in diesem Jahr um sehr viel geht. Die anstehenden Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen werden entscheiden, wie es mit der Stadt Jena und im Freistaat Thüringen weitergehen wird.  Jena erlebt im Moment einen enormen Wachstumsschub.  Es werden die größten  Investitionen der Nachwendezeit getätigt. . Diese Investitionen müssen nachhaltig umgesetzt werden, damit die Stadt gemeinsam mit dem Umland in der Lage ist, auch die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. „Wir dürfen es uns einfach nicht erlauben, diese einmalige Chance zu versäumen. Daher ist es umso wichtiger, dass am 26. Mai eine stabile Koalition mit einem Bekenntnis für Wachstum und Investitionen, nicht aber für Enteignung und Stillstand gewählt wird“, betonte Guntram Wothly.

Im Anschluss richtete Bundestagsabgeordneter Johannes Selle das Wort an die Gäste. „Ich freue mich, dass in der jungen Stadt Jena, auch so viele junge Menschen unserer Partei für die kommunalen Parlamente kandidieren. Eine besondere Herausforderung wird der Landtagswahlkampf. Wir haben einen Plan um Thüringen besser zu machen. Das lässt sich aus der Regierung heraus besser umsetzen, als aus der Opposition“, so Johannes Selle.

Mit großer Freude wurde Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner empfangen. Sie mahnte insbesondere die Länder zu mehr Engagement beim Tierschutz. In ihrer Rede machte die Bundesministerin auch deutlich, dass sich die Erwartungen in der Bevölkerung bei Themen wie Tierwohl und Klimaschutz verändert hätten. Dennoch sehe sie einen weiterführenden Tierschutz in der Nutztierhaltung als eines ihrer größten Projekte an. Auch an die Thüringer Landesregierung richtete sie einen deutlichen Appell.  Wenn eine Landesregierung nicht in der Lage ist, die gesamten Fördermittel des Bundes abzurufen und Millionen Gelder verstreichen lässt, dann ist es Zeit für einen Wechsel der Landesregierung.

Zum Abschluss richtete Julia Klöckner herzliche Grüße des ehemaligen Thüringer Ministerpräsidenten Bernhard Vogel aus, der ebenso wie Klöckner aus der Pfalz kommt. „Nach Jena musst Du unbedingt gehen“, waren die Worte von Bernhard Vogel als Julia Klöckner ihn zum Jahresempfang der Jenaer CDU befragte.

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