Johannes Selle besucht die ALS Automated Lab Solutions GmbH

Am 17. September besuchte Johannes Selle die ALS Automated Lab Solutions GmbH in Jena. Das Unternehmen wird in den kommenden Jahren im Rahmen der nationalen Forschungsstrategie „BioÖkonomie 2030“ vom Bundesministerium für Forschung-und Entwicklung gefördert.

Das Biotechnologieunternehmen hat sich insbesondere auf die Separation von Einzelzellen spezialisiert. Durch die Entwicklung von Systemplattformen soll die Herstellungszeit von spezifischen Produktionszelllinien von aktuell fünf bis sechs Monaten auf ein bis zwei Monate reduziert werden. Durch den daraus folgenden geringeren Personal-und Materialbedarf reduzieren sich die Kosten signifikant. Die Kundengruppe des Unternehmens ist sehr international geprägt.

2011 hat sich die ALS gegründet. Seither wächst das Unternehmen, in diesem Jahr wurde das neue Büro-und Produktionsgebäude im Technologiepark „Jena 21“ bezogen. Für die nächsten Jahre besteht der Wunsch weiterhin zu wachsen. Die Unternehmer äußerten die Sorge, dass dieses Ziel mit der aktuellen Situation in der Saalestadt sehr schwierig zu vereinbaren sei. Die Wohnsituation in Jena sei für die Mitarbeiter nicht ideal. Die hiesigen Wohnungsangebote seien kein Argument, um Fachkräfte zum Umzug nach Jena bewegen zu können.

Der Bundestagsabgeordnete Johannes Selle versicherte, sich weiterhin für den Standort Jena einzusetzen und betonte, dass die neugewählte Stadtspitze eine andere Politik als in den vergangenen Jahren verfolge, insbesondere was die Wohnungspolitik angeht. Hinzukommend betonte der Bundestagsabgeordnete, das hochspezialisierte Unternehmen wie die ALS für den Standort Jena ein Glücksfall seien. „Neben den bekannten Großunternehmen, gibt es in Jena viele Mittelständler, wie die ALS GmbH, die den Standort national und international prägen. Diese Unternehmen sind das Aushängeschild der Stadt. Deswegen muss es ein Schlüsselfeld für die neue Stadtspitze sein, sicherzustellen dass vor Ort genügend Wohn-und Bauflächen zur Verfügung stehen. Nur so können auch die kleineren mittelständischen Unternehmen nachhaltig wachsen“

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