Johannes Selle informiert: 2,7 Millionen Euro für Klimaanpassung in Sömmerda

SÖMMERDA. Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Selle mitteilt, wird das von ihm unterstützte Projekt „Maßnahmen zur Modernisierung von Bestandssituationen der Stadt Sömmerda“ als Modellprojekt zur Klimaanpassung in urbanen Räumen mit 2,7 Mio. Euro vom Bund gefördert. Dies hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen.

Zur Erreichung der Klimaziele und Anpassung von Park- und Grünanlagen in Deutschland wurden vom Haushaltsausschuss Gelder für Projekte bereitgestellt. Die maximale Fördersumme für jedes Projekt sollte bei 3 Mio. Euro liegen und sich in die Ziele des Europäischen Klimafonds einordnen. Vom Antragsteller werden 10 Prozent Eigenleistung und die Übernahme der Planungskosten vorausgesetzt.

Die Stadt Sömmerda plant im Rahmen ihrer zu erarbeiteten Nachhaltigkeitsstrategie ein „Leitbild zum Klimaschutz und Klimaanpassung“ mit dem Ziel sich kontinuierlich zu einer klimaresilienten Stadt zu entwickeln. Die Schwerpunktmaßnahmen sind die Handlungsfelder Energie und Klimaschutz, Energetische Quartierskonzepte sowie Energetisches Sanierungsmanagement, CO2-Monitoring, Solardachkataster, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, Starkregen/Hochwasservorsorge, Flächenmanagement und Mobilität.

Johannes Selle lobt das bemerkenswerte Engagement der Sömmerdaer und freut sich mit ihnen über die Zuwendung. „Als das Modellprojekt ausgeschrieben wurde, habe ich die Stadt Sömmerda zur Bewerbung ermuntert und mich persönlich für das Projekt eingesetzt. In seiner Zeit als amtierender Bürgermeister hat Christian Karl (CDU) einen entsprechenden Antrag erarbeitet, der in Berlin auf großes Interesse gestoßen ist. Mit der Zuwendung kann ein entscheidender Beitrag zum Stadtentwicklungsprozess geleistet und Klimakonzepte umgesetzt werden.“

Die Bundesregierung hat sich anspruchsvolle Klimaschutzziele gesetzt. Bis zum Jahr 2030 soll in Deutschland eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von mindestens 55 Prozent und bis 2050 eine weitgehende Treibhausgasneutralität erreicht werden. „Das geht nur, wenn wir auch Städte und Kommunen einbinden. Modellprojekte wie diese zeigen, dass wir nicht nur Klimaschutz, sondern auch die Stadt- und Dorfentwicklung in den Blick nehmen. Solche Synergien brauchen wir, um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen“, so Johannes Selle.

Mit dem Förderaufruf des Bundes „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ werden im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) kommunale Klimaschutzprojekte mit modellhaftem, investivem Charakter gefördert. Das Sonderprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Klimaanpassung in urbanen Räumen wurde 2020 neu aufgelegt.

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