Praxis trifft Forschung – Johannes Selle besucht Aussteller beim 25. Innovationstag Mittelstand

BERLIN. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) kleine und mittlere Unternehmen darin, neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Häufig geschieht dies auch im Rahmen von Kooperationen mit Forschungseinrichtungen. Zum 25. Innovationstag Mittelstand in Berlin, veranstaltet durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Selle die Firmen und Einrichtungen aus seinem Wahlkreis.

Jena stellte auf dem Innovationstag des Wirtschaftsministeriums seine Bedeutung als Forschungs- und Innovationsstandort unter Beweis; unter den insgesamt gut 300 Ausstellern waren auch sechs Projekte mit Jenaer Beteiligung vertreten.

Die Aussteller aus Thüringen überzeugten dabei auf einem weiten Spektrum, von der einzigartigen Wildtierfalle der 4H Jena engineering GmbH bis hin zur Tumordiagnostik der Ernst-Abbe-Hochschule.

Auch die CO2-Laser der IFW Jena und die Innovationen im Bereich Hygienesiphon, die die Gesellschaft zur Förderung von Medizin-, Bio- und Umwelttechnologien präsentierte, beeindruckten Johannes Selle.

Die Innovent GmbH stellte ein durch Sicherheitsfolie optimiertes Ticketformat vor, das eine erhöhte Sicherheit im Bereich der Eintritts- und Identitätssysteme schafft.

Außerdem konnten sich Besucher von der Qualität der hochpräzisen, miniaturisierten optischen Sensoren überzeugen, die die Grintech GmbH in Kooperation mit dem Leibniz Institut für Phonotische Technologien (IPHT) entwickelt hat. Das in Jena ansässige IPHT gehört im Bereich der Biophotonik europaweit zu den führenden Forschungseinrichtungen.

„Besonders Thüringen ist von starken und hochinnovativen Mittelstandsunternehmen geprägt. Das Thüringer know-how ist nicht nur im In-, sondern auch im Ausland gefragt. Die Verbindung von Mittelstand und Forschung ist dafür die Basis. Die Förderprogramme müssen weiter fortgesetzt werden, um den Innovationsstandort Deutschlands langfristig zu sichern. Sowohl die Praxis als auch die Forschung profitiert von einer gemeinsamen Kooperation“, so Johannes Selle.

Im Jahr 2017 wurden 550 Millionen Euro Fördermittel für diese Programme bereitgestellt und rund 3600 neue Projekte initiiert.

Tags:
No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.