Soforthilfeprogramme für Bibliotheken und Heimatmuseen

SÖMMERDA/WEIMARER LAND. Wie der Bundestagsabgeordnete und stellevertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien, Johannes Selle (CDU) mitteilt, stellt der Bund sofort 1,5 Millionen Euro als Hilfeprogramm für Bibliotheken im ländlichen Räumen zur Verfügung. Unter anderem sollen Maßnahmen zur Verbesserung der digitalen Ausstattung und zur Umsetzung zeitgemäßer Bibliothekskonzepte gefördert werden. Bis zu 25.000 Euro können dafür beantragt werden. Umgesetzt wird das Projekt vom Deutschen Bibliotheksverband e.V.

Auch das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ hat ein Volumen in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Zum Zwecke von Modernisierungsmaßnahmen und zur Durchführung programmbegleitender Investitionen können regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten im ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohnern finanzielle Mittel in Höhe bis zu 25.000 Euro beantragen.

„In der Krisenzeit dürfen wir auch die kulturellen Einrichtungen im ländlichen Raum nicht vernachlässigen und müssen zu deren Erhalt beitragen. Bibliotheken und Heimatmuseen sind als Orte der Wissens- und Kulturvermittlung wichtiger Bestandteil der kulturellen Infrastruktur“, Johannes Selle.

Beide Soforthilfeprogramme sind Teil des Bundes-Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“.

Weitere Informationen:

www.bibliotheksverband.de/dbv/projekte/vor-ort-fuer-alle.html

www.dvarch.de/themen/soforthilfeprogramm/

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