Treffen mit der Bürgerinitiative „Pro Maua“

JENA. Die Bürgerinnen und Bürger aus Maua, einem Ortsteil im Süden Jenas, setzen sich für Lärmschutz an der Autobahn 4 (A4) ein. Bundestagsabgeordneter Johannes Selle war zum Gespräch über den aktuellen Stand und zur Diskussion mit den Betroffenen vor Ort. Auch der Jenaer Oberbürgermeister, Dr. Thomas Nitzsche, konnte für das Gespräch gewonnen werden. Bereits 2017 hat sich Johannes Selle ein Bild vom Ausmaß der Lärmbelästigung gemacht.

Die Verlegung der A4 durch den neuen Jagdbergtunnel hat für die Anwohner eine starke Lärmbelästigung zur Folge. Die durch den starken Autobahnverkehr verursachten Geräusche dringen durch eine breite Zufahrt, da an dieser Stelle der Lärmschutzwall unterbrochen wird. Durch die Zufahrt müssen Technikfahrzeuge und im Ernstfall Feuerwehren und Hilfskräfte den Tunneleingang erreichen können. Volker Krause, Vorsitzender der Bürgerinitiative „Pro Maua“ sprach sich im Gespräch wiederholt dafür aus, ein Lärmschutztor zu errichten oder die Zufahrt in westliche Richtung zu verlegen. Diese Lösungsvorschläge der Bürgerinitiative seien die wirksamsten Varianten zum Lärmschutz.

Seit 2017 wollen die vom Autobahnlärm betroffenen Anwohner erreichen, dass Maßnahmen ergriffen werden. Eine schnelle Lösung ist jedoch nicht einfach und muss mit verschiedenen Verantwortungsbereichen koordiniert werden, darunter das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV), die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES), die Untere Umweltbehörde und das Bundesverkehrsministerium.

Johannes Selle hat weitere politische Unterstützung und Gespräche in Berlin und Erfurt zugesagt. Er erwartet erste Antworten im 1. Quartal 2019 und wird mit der Bürgerinitiative in Kontakt bleiben.

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